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<pre>Wertvoll war der Auftritt namentlich deshalb, weil sich die Hamburger vor allem in der zweiten Halbzeit absolut auf der Höhe des Geschehens präsentierten: Der erstaunlich abbauende CL-Teilnehmer wurde im Volkspark mit Kampf und Spielwitz gar in die Nähe einer Niederlage gedrängt.  <p> Dementsprechend zuversichtlich sehen die Herthaner der letzten Aufgabe der Hinrunde entgegen, auch wenn die BL-Bilanz gegen Mainz nicht gerade berauschend ist. Mit fünf Siegen, sechs Remis und drei Niederlagen haben die Berliner zwar die Nase vorne, doch vor allem im Olympiastadion taten sich die Hausherren oft schwer.  <p>  Positiv nach der dritten Heimniederlage hintereinander sieht Breitenreiter die letzte halbe Stunde. In dieser Phase bäumte sich die Mannschaft auf und hätte nach einem zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand fast noch ein Unentschieden geschafft. <p> Beim ersten Gegentor ließen sie sich auskontern, beim zweiten machte Torhüter Rune Jarstein einen folgenschweren Fehler. Hertha-Stürmer Salomon Kalou sprach von einem „Auswärts-Fluch“, Dardai von „Eigentoren“ und von „Naivität“. <p>  Vor der erwähnten Derby-Abfuhr mussten sich die Süddeutschen auch schon auf Schalke lediglich in eine bittere Last-Minute-Niederlage fügen, die aufgrund der ausgeglichenen Spielanteile zu allem Überfluss auch noch vor Ungerechtigkeit zu triefen schien.  </pre>


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<pre>Die Berliner sind in der laufenden Saison daheim noch ungeschlagen (3 Siege, 1 Remis) — die letzte Heim-Schlappe hatte es somit im Mai gegen Leipzig gesetzt.  <p> Während die „Alte Dame“ seit Wochen meist auf dem Fixplatz zur Champions League zu finden ist, bleiben die Hessen nicht nur hinter den Erwartungen zurück, sondern müssen sich große Sorgen um den Klassenerhalt machen. Der Druck auf Armin Veh und seine Frankfurter steigt und steigt.  <p>  Auch die Abteilung Attacke scheint somit von der spürbar gewachsenen Stabilität zu profitieren, der momentan noch nicht einmal die akute Personalnot etwas anhaben kann: Trotz des Fehlens etlicher Stammkräfte wurde zuletzt erstmals seit über acht Jahren ein Dreier an der Weser verbucht. <p> Die Gäste aus der Hauptstadt haben hingegen in der Fremde nur selten überzeugen können. <p>  Aufgepasst: Gegen keinen aktuellen Bundesligisten besitzt der HSV eine so hohe Siegquote wie gegen den Stadtrivalen — exakt 50 Prozent der Duelle konnte der HSV für sich entscheiden. Ein Wert, der den Hanseaten zusätzlichen Rückenwind geben dürfte.  </pre> 


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<pre> Mit der heftigen 0:4-Klatsche beim Heim-Debüt gegen die TSG Hoffenheim haben sich die Augsburger nämlich nicht gerade für höhere Aufgaben empfehlen können.  <p> Dass der Klassenerhalt der 98er fast ausschließlich dem vierten Platz in der Auswärtstabelle zu verdanken war, hatte die Rheinländer schließlich schon im Vorjahr nicht verschreckt: Mit einem klaren 4:1-Erfolg wurde gegen Darmstadt der höchste Heimsieg der gesamten Saison gebucht.  <p>  Nachdem es den Freiburgern bereits in den vorangegangenen vier Auswärtsspielen nicht minder arg ergangen war, kam das Leverkusener Schützenfest nicht wirklich überraschend — und dennoch könnte der 4:0-Erfolg für die Hausherren von weitreichender Bedeutung sein. <p>  Die anderen Stars dürfen sich von der Kritik ihrer Vorgesetzten ausnahmslos angesprochen fühlen. Denn egal, ob nun das eigentlich so kompakte Defensivverhalten, die Ruhe am Ball oder das gute Positionsspiel — der FC ließ beim FCI sämtliche Stärken vermissen, die ihn bislang ausmachten. <p>  Schon zum Auftakt des Spieltags kämpft Schalke in der schier ausweglosen Situation als Tabellenschlusslicht gegen RB Leipzig um den nächsten Hoffnungsschimmer. Die drittbeste Offensive gegen die zweitschlechteste Defensive – die Karten sollten klar verteilt sein.  </pre>


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<pre> Der Saisonstart der TSG Hoffenheim verlief alles andere als wunschgemäß — mit nur drei Punkten hängen die 1899er im Tabellen-Mittelfeld fest.  <p> Nach dem Vierer-Pack gegen Gladbach (0:5), Dortmund im Pokal (0:3), die Bayern (0:2) und zuletzt Leverkusen — alle Mannschaften liegen in der Tabelle vor Hertha — sagte Trainer Dardai: „Wenn wir ehrlich sind: Wir hatten gegen keinen dieser Gegner eine Chance.“   <p> Dies gilt aber freilich nur, wenn die Borussia zuvor noch die nicht unkomplizierte Wolfsburger Hürde nimmt. <p>  Einen Spaziergang erwartet sich Coach Pal Dardai am Samstag jedoch keineswegs. „Wir werden einen richtig guten Tag brauchen“, glaubt der Ungar, der gegen die nunmehr gerettete Werkself „ein Mentalitätsspiel“ erwartet.  <p> Deshalb sind die Hamburger am 1Spieltag gegen die TSG Hoffenheim gefordert. Mit dem zweiten Heimsieg in Folge will man sich wieder etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen.  </pre>


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<pre> Sowohl die TSG als auch die „Geißböcke“ gehören zu den großen Überraschungen an der bisher an unerwarteten Ereignissen alles andere als armen Bundesliga-Saison. Wer hätte denn vorher gedacht, dass ausgerechnet Aufsteiger RB Leipzig den Bayern die Tabellenführung abluchst?  <p> Nur sieben Bälle fanden den Weg in den Kasten des FCI, der mittlerweile von der unangefochtenen Nummer eins Ramazan Ã–zcan gehütet wird. Nur der FC Bayern München hat noch weniger Gegentore einstecken müssen.  <p>  Auch wir Wettfreunde sind der Meinung, dass sowohl der HSV als auch die Hertha einmal mehr mit Toren geizen werden. Allerdings präsentieren sich die Berliner heuer auswärts stärker als im Olympiastadion, während die Hamburger in der Heimtabelle lediglich an vorletzter Stelle aufscheinen, aber immerhin drei Siege und vier Remis holen konnten. <p>  Somit macht es den Eindruck, als wäre den Bayer-Kickern noch gar nicht zu Ohren gekommen, dass die Hertha gemeinhin als heimstark gilt; die in der Vorsaison gefeierten zwölf Heimsiege wurden etwa lediglich von den Bayern und Borussia Dortmund übertroffen.  <p> Hinzu kommt, dass die Hertha immer häufiger eine Sorglosigkeit an den Tag legt, die den Gegner geradezu zum Toreschießen einlädt. Bestes Beispiel hierfür ist das dilettantische Abwehrverhalten von Genki Haraguchi und Fabian Lustenberger vor dem 0:2 in Gelsenkirchen.  </pre>


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